stadt_potenziale

Wohnen ist ein Menschenrecht

ein Projekt von Daniela Atzl
stadt_potenziale 2013, Fördersumme: € 2.750,–, Durchführung: 18.–28.09.2013

Projektbeschreibung

Eine Wohnung – eine Ausstellung: eine leerstehende, möblierte Wohnung wird zum scheinbar bewohnten Ausstellungsraum umgestaltet. Im Hausgang, am WC, in der Abstellkammer und im Badezimmer lesen die BesucherInnen über die Gründe, warum Menschen ihr Herkunftsland verlassen; Sie erfahren von den Schwierigkeiten im Aufnahmeland und wie schwierig es ist, einen Wohnraum zu finden, in dem sich die Familie wohl fühlt und mit den NachbarInnen versteht. Des weiteren sind in der Wohnung eine Fotoausstellung von Asylsuchenden und Innsbrucker FotografInnen zu sehen sowie Kurzfilme von Innsbrucker Filmemachern und asylberechtigten Familien und deren NachbarInnen. Im Fokus steht dabei auch die Stadt Innsbruck als qualitativ hochwertiger Lebensraum, der jedoch nicht allen zum Wohnen zugänglich ist aufgrund von überhöhten Wohnungspreisen, einer akuten Schieflage von Angebot und Nachfrage sowie selektiver Auswahlverfahren. Zusätzlich zur Ausstellung werden an zwei Abenden, anhand von „living books“, Diskussionen über das Thema Nachbarschaft und Zusammenleben stattfinden.

Auftritt des Kunstkollektivs ARTerie, Foto: Wohnen ist ein Menschenrecht
Auftritt des Kunstkollektivs ARTerie,
Workshop, Foto: Wohnen ist ein Menschenrecht
Workshop,
gemeinsames Kochen Foto: Wohnen ist ein Menschenrecht
gemeinsames Kochen
und Essen, Foto: Wohnen ist ein Menschenrecht
und Essen,
Musik und Geschichten von Kamil Szlachta, Foto: Wohnen ist ein Menschenrecht
Musik und Geschichten von Kamil Szlachta,
ein Auftritt von Markus Koschuh Foto: Wohnen ist ein Menschenrecht
ein Auftritt von Markus Koschuh
und Musik von Maria Hofer – Foto: Wohnen ist ein Menschenrecht
und Musik von Maria Hofer –
… insgesamt zehn Tage „Wohnen ist ein Menschenrecht“. Copyright von allen Fotos: Wohnen ist ein Menschenrecht
… insgesamt zehn Tage „Wohnen ist ein Menschenrecht“. Copyright: Wohnen ist ein Menschenrecht
Nachbetrachtung

In den zehn Tagen, in denen die Ausstellung geöffnet war, ist viel passiert. Rund 300 Menschen haben in all den Tagen das diverse Treiben in der Wohnung der Innstraße 19 besucht: vom nachbarschaftlichen Heimkonzert mit Kamil Szlachter, Küchengesprächen mit AsylwerberInnen organisiert durch das Wir bleiben-Team bis hin zu einem Workshop zum Recht auf Bildung, Yoga-Kursen oder einer Theaterperformance vom Kunstkollektiv ARTerie - die Wohnung wurde vielfältig in Anspruch genommen und die Themen der Ausstellung vielfältig diskutiert! Eine Wiederholung ist angedacht.

Wer mehr wissen will, bitte reinklicken auf http://wohnenistmenschenrecht.org