stadt_potenziale

Bocksiedlung – eine filmische Spurensuche

ein Projekt von Melanie Hollaus
stadt_potenziale 2011, Fördersumme: € 9.400,–, Durchführung: 2011/2012
Bocksiedlung. Foto: Stadtarchiv Innsbruck
Bocksiedlung. Foto: Stadtarchiv Innsbruck
Projektbeschreibung

Bocksiedlung – eine filmische Spurensuche, 44 min. (2010/2011)

Die ehemalige „Bocksiedlung“ des Innsbrucker Stadtteiles Reichenau ist heute, achtzig Jahre nach ihrer Entstehung, nahezu in Vergessenheit geraten.

Als Bettler, Gauner und Karrner waren die BewohnerInnen verschrien und mit dem Gesetz sollen sie häufig in Konflikt geraten sein. Zu Gunsten eines weitgehend selbstbestimmten Lebens verzichteten sie auf Komfort und soziale Sicherheit. Zeitweise lebten bis zu 200 Menschen in der "Bocksiedlung". In den 1960er Jahren endete die "Idylle" durch die fortschreitende Bebauung der Reichenau.

Sechs berührende Geschichten erzählen vom Alltag, von Gewalt, von Liebe und Zusammenhalt. Ein Film über das Leben in seiner Verletzlichkeit.

Die Premiere fand im Rahmen des 22. Internationalen Film Festivals Innsbruck in Kooperation mit dem ORF Tirol statt.

Weitere Informationen zum Projekt auf  www.melaniehollaus.at

Weitere Projekte von Melanie Hollaus bei den stadt_potenzialen:
Operation Jason 1 (2009)
Stalingrad (2014)
Schlachthofblock (2016)