stadt_potenziale

Fast forward and its melancholic rewind

ein Projekt von Senselabor
stadt_potenziale 2010, Fördersumme: € 14.500,–, Durchführung: 09/2010
Fast forward and its melancholic rewind. Foto: Senselabor
Fast forward and its melancholic rewind. Foto: Senselabor
Projektbeschreibung

„Fast forward“ ist eine choreographierte Reise durch unterschiedliche Innen- und Außenräume in der Innsbrucker Innenstadt, die an einem Spätsommernachmittag beginnt und an einem Herbstabend endet – „and its melancholic rewind“. Die Choreographie folgt Bewegungsanweisungen per MP3-Playern, die im Wechselspiel mit der herrschenden Architektur die Umgebung in einem neuen Gesicht erscheinen lassen. Alltagsgegenstände werden in Verbindung mit den PerformerInnen lebendig, Bewegung zur urbanen Interaktion, „Fast forward“ zum Labor einer Stadt, die es nicht gibt. Die Instruktionen sind Metaphern plötzlicher Freiheit bei gleichzeitiger Abgabe der individuellen Entscheidungsfähigkeit – nicht nur die Stadt, auch das Publikum selbst wird in seinen Innen- und Außenräumen gespiegelt. Die kollektive Fernsteuerung gibt dem Publikum Sinnlichkeit jenseits von TouristInnenströmen und Shoppingekstase zurück und stellt durch den vermeintlichen Unsinn alltägliche Handlungen in Frage. „Fast forward and its melancholic rewind“ ist ein Spiel mit Wissenden & Nicht-Eingeweihten, die selbst zu DarstellerInnen werden so wie die Kopfhörer zu KomplizInnen.

Konzept/Choreographie: Georg Hobmeier

Choreographie/Performance: Anna Maria Müller, Ayberk Esen, Camille Marriage, Georg Hobmeier, Magda Chowaniec, Mirjam Klebel

Produktion/Dramaturgie: Tobias Ergenzinger

Produktion: Sabine Gatt

www.senselabor.com